Freitag, 10. Juni 2011

Konrad Zuse testet PUMA

Auf dem Deutschen Bibliothekartag gab es am Freitag am Rande der Abschlussveranstaltung ein Wiedersehen mit Konrad Zuse. Gemeint ist natürlich nicht der berühmte Computer-Erfinder, der 1995 gestorben ist. Gemeint sind die schlauen Mitarbeiter des Konrad-Zuse-Zentrums für Informationstechnik Berlin, kurz „Zuse-Institut“ (ZIB).

Am ZIB wird zurzeit PUMA für die Verwaltung der Publikationen getestet, die die Forscher veröffentlichen. Dabei sollen Volltexte über PUMA als Benutzeroberfläche auf dem Dokumentenserver des ZIB eingestellt werden, um sie für die Nutzer zugänglich zu machen. Während in Kassel das vor allem in den USA verbreitete System DSpace für den Dokumentenserver (Repository) zum Einsatz kommt, arbeitet das ZIB an der Entwicklung von OPUS 4. Ziel der Testinstallation: PUMA-Daten sollen an Opus 4 übermittelt werden.

An der Universitätsbibliothek Kassel ist man natürlich daran interessiert, dass möglichst viele Repositorien eine Anbindung an PUMA bekommen. Für die PUMA-Nutzer bedeutet das, dass sie mit einer komfortablen Benutzeroberfläche arbeiten können, während im Handumdrehen ihre Publikationen im Netz Verbreitung finden. Ob dahinter DSpace, OPUS oder andere Server stecken, ist ihnen natürlich egal. Hauptsache es funktioniert.

Bild: Susanne Gottwald vom OPUS-Entwicklerteam am Konrad-Zuse-Institut Berlin sprach mit Sven Stefani über den Einsatz von PUMA. Der PUMA-Server am ZIB läuft bereits seit einigen Wochen.

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